Café Benno …

… oder: Warum man Spiele nicht selber kaufen muss.

Kinder spielen gerne. Und Erwachsene ebenso. Ein toller Ort, wo beide mit- und gegeneinander spielen können, ist das Café Benno. Es gibt dort 180 Brett- und Gesellschaftsspiele – dazu gibt es Getränke und Essen.

Von Felix

Viele Familien kaufen sich Spiele. Warum eigentlich? Viel zu oft landen diese in einem Kasten und werden nur selten benutzt. Schade eigentlich. Warum nicht in ein Spielecafé wie das Café Benno gehen? Das Café Benno ist nicht der einzige Ort, an dem man Brettspiele spielen kann. Die Spielebox, die wir schon einmal vorgestellt haben, bietet auch die Möglichkeit, Spiele mit nach Hause zu nehmen, wie in einer Bücherei. Allerdings kann man dort nichts essen und trinken.

Super finde ich, dass Spiele in einem Spielecafé nicht einem Menschen gehören, sondern dass sie von ganz vielen Menschen benutzt werden können. Das ist insgesamt billiger und schont die Umwelt. Ins Café Benno kann man auch Spiele mitnehmen, was gut ist, weil dann kann man sich mit Freunden treffen und gemeinsam Zeit verbringen. Das war ja wegen Corona lange Zeit nicht möglich.

Am Donnerstagabend habe ich im Café Benno erstmals die Kinderredaktion des „Achten“ getroffen. Zwei Mitglieder der Redaktion habe ich schon aus der Volksschule gekannt. Wir haben im Gastgastgarten Pommes gegessen, Limonade getrunken und Karten gespielt, ein Foto gemacht und Spaß gehabt. Außerdem haben wir die nächste Ausgabe der Zeitung besprochen, eine Runde Karten gespielt und auch ein wenig Blödsinn gemacht – bis es Zeit war, nach Hause zu gehen.

▶ Cafe Benno. 8., Ecke Bennogasse/ Alser Straße 67. www.cafebenno.at. Mo–Do 16.30–00h, Fr+Sa 16.30–02.h, So 16.30–03h

Das klimaneutrale Talent – das etwas andere DKT

In diesem Spiel geht es um das Klima. Alle zusammen spielen gegen das Spiel – die Klimaerwärmung. Man möchte gemeinsam die Klimaerwärmungsskala auf „Null nada niente“ bringen. Wenn man das geschafft hat, haben alle gemeinsam gewonnen und die Klimakrise überwunden. Dafür können Bäume gepflanzt und klimaschädliche Kraftwerke in Erneuerbare-Energie-Kraftwerke umgebaut werden, ansonsten ist es ganz ähnlich wie das klassische DKT aufgebaut. Das Spiel kann auch auf drei andere Arten enden. Alle Spieler:innen verlieren, wenn die Klimaskala die maximale Klimaerwärmung erreicht oder wenn alle Spieler:innen bis auf eine:n bankrott sind – dann hat zwar ein:e Spieler:in gewonnen, aber die Gruppe verloren. Die vierte Art, das Spiel zu beenden, ist schwierig, aber auch am nachhaltigsten, nämlich wenn alle Kraftwerke in erneuerbare Energiegewinnung umgewandelt wurden.

Dieses Spiel ist ganz neu erschienen und ihr findet es auch in der Spielebox. Mehr zu dieser tollen Josefstädter Institution lest ihr im Artikel „Spielen das ganze Jahr“. Die Berater:innen dort haben uns zum Leitthema dieser Ausgabe gleich das richtige Spiel empfohlen.

Wir hatten beim Spielen viel Spaß und es war spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Spielstrategien waren. Gleichzeitig haben wir auch über unsere Ideen zum Klimaschutz diskutiert, wie ihr auch in unseren anderen Beiträgen lesen werdet. Wir haben unter anderem diskutiert, dass es für den Klimaschutz verschiedene Ebenen für Aktionen gibt. Am meisten Einfluss habe ich als Person, aber viele müssen mitmachen, damit sich was ändert. Auf globaler – also weltweiter – Ebene sind die größten Möglichkeiten für den Klimaschutz gegeben, aber die Entscheider:innen müssen sich einig werden und ich als einzelner Mensch kann am wenigsten darauf Einfluss nehmen. Dazwischen gibt es viele Abstufungen.

Sowohl vom Spielspaß als auch vom Denkanstoß her vergeben wir an dieses Spiel die maximalen Punkte.

▶ Piatnik Spieleverlag, www.piatnik.com

 

Die SpielBar

von Selina

Mit den anderen Kolleg:innen und unserer Redakteurin sind wir gemeinsam in die SpielBar gegangen, um sie euch vorzustellen. Das Lokal befindet sich in der Lederergasse 26 in der Josefstadt. Die SpielBar öffnet um 17.00 Uhr. Das Beisl ist eines von zwei Spielelokalen in der Josefstadt. Dort können von Jung und Alt über 100 Brett- und Kartenspiele ausgeborgt und vor Ort gespielt werden. Die Kellner sind nett und lassen sich gut ansprechen. Bei Bedarf erklären sie auch die verschiedenen Spiele und beraten bei der Spieleauswahl. Es gibt auch sehr leckeres mexikanisches Essen. Bei unserem Besuch haben wir Tortillachips mit Cheese-Dip und Guacamole gegessen. Als Vorspeise haben wir gefrorene Gummibärchen – also echte Eisbären – verspeist. Das war alles sehr lecker. Die SpielBar ist ein dämmriges Wiener Beisl. Es hängen auch viele alte und neue Plakate an den Wänden. Man kann dort auch Billard und Dart spielen. Wir haben unseren Besuch sehr genossen und können es jederzeit weiterempfehlen.

▶ SpielBar. 8. Lederergasse 26. Täglich 17–2h. spiel-bar.at


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