Die Verwandlung des hässlichen Entleins

Die Bäckerei „Geier“ an der Lerchenfelder Straße lockt mit neuer Fassade und Räumlichkeiten.

Von Sophia Coper

Jeden Sonntagmorgen kann man eine lange Schlange vor der Bäckerei Felzl in der Lerchenfelder Straße beobachten. Widrig jeder Bedingung trotzt sie Sturm und Schnee, rückt langsam voran und wird doch nicht kürzer.

Was bislang immer auffiel war die gähnende Leere gegenüber—die Bäckerei Geier warb auch mit Brot und Brötchen, aber die Schlange verharrte eisern auf der Seite des 7. Bezirks. War es das äußere Auftreten oder die inneren Werte, die den unterschiedlichen Andrang der beiden Brotmanufakturen verursachte?

In Zukunft wird es nur noch vom letzteren abhängig sein. Im prachtvollen neuen Glanz erscheint nun „der Geier“ an einem neuen Standort auf der anderen Seite der Albertgasse—treu dem 8. Bezirk verpflichtet. Im Gegensatz zu dem eher runtergekommenen ehemaligen Ambiente, sieht es nun edel von außen aus. Hell und modern gestaltet steht es dem „Felzl“ nun in nichts mehr nach. Neubeginn schallt es aus jeder Ecke, doch kommt es auch auf der gegenüberliegenden Seite an? Sonntag werden wir es sehen!


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