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Theater in der Josefstadt/Kammerspiele
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
laufend, bis 20/06/2021

Kammerspiele der Josefstadt – Der Sohn

Nicht zuletzt wegen des eindringlichen und facettenreichen Spiels von Bluhm und Rehrl schneiden einem vor allem die Vater-Sohn-Dialoge bisweilen fast durchs Herz. Genial ist die Bühne von Miriam Busch: Der Fußboden in der Prenzlauer-Berg-Idylle von Pierre und Sofia fällt schräg ab, im Schnürboden hängt, gespiegelt, die komplette Einrichtung noch einmal von der Decke. Es scheint normal, aber in Wahrheit ist alles verschoben und falsch, immer kurz davor, zu kippen. Der Abend verliert nie an Spannung, was vor allem an den tollen Schauspieler*innen liegt. Hervorheben muss man Julian Valerio Rehrl, der den Nicolas mit enormer Konzentration und Präsenz auf die Bühne stellt. Ein sehenswerter Abend.
(nachtkritik.de)

Die Kammerspiele der Josefstadt zeigen Florian Zellers formidables Schauspiel „Der Sohn“ in einer ebensolchen Produktion: ein hoch konzentriertes Kammerspiel in feiner Besetzung. Stephanie Mohr hat sensibel und präzise, mit starker Hand für Spannung und Tragik inszeniert. Das Ensemble ist exzellent: Marcus Bluhm und Susa Meyer repräsentieren die versagenden Alten, Swintha Gersthofer gefällt, und Julian Valerio Rehrl zeigt das Protagonistenformat eines ersten Schauspielers von morgen.
(Kronen Zeitung)

In den feinfühligen Händen von Regisseurin Stephanie Mohr läuft der Abend ohne Kitsch und Pathos und in bestem Realismus inszeniert ab und birgt einige intensive Momente. Stark und zu Recht heftig bejubelt.
(Der Standard)

Veranstaltungsort

Kammerspiele der Josefstadt
Rotenturmstraße 20
Wien, 1010 Österreich
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