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Wien Museum
06/05/2021 30/03/2022

»Vor Schand und Noth gerettet«?!

»Vor Schand und Noth gerettet«?! Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt

Lebenssituationen von Frauen, die ungewollt Mutter wurden oder keine Möglichkeit hatten, ihr Kind selbst großzuziehen, werden ebenso in einem sozial- und gesellschaftshistorischen Kontext thematisiert, wie Biografien von sogenannten “Findelkindern”. Im Laufe seines Bestehens von 1784 bis 1910 nahm das Findelhaus, ab 1788 in der in der Alserstraße 23 gelegen, ca. 750.000 Kinder auf und vermittelte sie zu Pflegeplätzen am Land. Besucher*innen können selbst in den umfangreichen Matriken der Pfarre Alser Vorstadt nach möglichen Vorfahren suchen. Teil des interdisziplinären Ausstellungsteams ist Anna Jungmayr, Curatorial Fellow in der Stabstelle Bezirksmuseen im Wien Museum.

Zum Titel der Ausstellung:
Die Beschreibung des Gebärhauses w ird in der Gründungsschrift des Allgemeinen Krankenhauses 1784 w ie folgt eingeleitet: „Die öffentliche Vorsorge bietet durch dieses Haus geschw ächten Personen einen allgemeinen Zufluchtsort an / und nimmt, da sie die Mutter vor der Schand und Noth gerettet, zugleich das unschuldige Geschöpf in Schutz, dem diese das Leben geben soll.“ (Das Gebärhaus w ar Teil des Allgemeinen Krankenhauses).

Anna Jungmayr, Curatorial Fellow in der Stabstelle Bezirksmuseen im Wien Museum in Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Team des Bezirksmuseums Josefstadt unter der Leitung von Maria Ettl

Öffnungszeiten
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr
Mittwoch 18.00 bis 20.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt

Veranstaltungsort

Bezirksmuseum Josefstadt
Schmidgasse 18
Wien, 1080 Österreich
+ Google Karte
Telefon:
+ 43 1 403 6415
Website:
www.bezirksmuseum.at/

Öffnungszeiten

  • montag : geschlossen
  • dienstag : geschlossen
  • mittwoch : 18:00 - 20:00
  • donnerstag : geschlossen
  • freitag : geschlossen
  • samstag : geschlossen
  • sonntag : 10:00 - 12:00